Kategorie-Archiv: kleine ganz groß

Naseweis

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Nehmt das Leben einfach leicht und locker! Vergesst überflüssige Vorsicht, Ängste, …und die Handbremse.

Oder doch mit mehr Tiefgang? Möchte der Künstler uns Auffordern, die kindliche Neugier – symbolisiert durch das kleine Werkstück – nicht zu verlieren? Will der Künstler uns zur Vorsicht im Straßenverkehr ermahnen – mit dem Kunstwerk als nervenzerfetzenden Weckruf? Ist es… etwas ganz Anderes?! So möge sich denn jeder selbst sein Urteil bilden und/oder dieses Werk einfach genießen.

Mit Dank an Monika B.

Car Sharing: Gleichberechtigung vs. Selbstüberschätzung

 

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Für den Geldbeutel und die Umwelt ist es gut, Autos gemeinsam zu nutzen – darauf will dieses Kunstwerk in unübertrefflicher Deutlichkeit hinweisen. Sicherlich ist auch für Besitzer kleinerer Autos wichtig, ein gesundes Ego zu haben, werden sie doch oft genug verlacht und ausgegrenzt (man denke nur an die “Smart-Parkplätze”)! Umweltbewusstsein und die Forderung nach vorurteilsloser Gleichbehandlung werden hier in einem auch formal herausragendem Kunstwerk – dem Kunstkenner fällt sofort die gekonnte Linienführung ins Auge! – vereint. Ein wahrer Kunstgenuss!

(An Selbstbewusstsein scheint es dem Künstler auf keinen Fall zu mangeln.)

Mit herzlichem Dank an Heiner H.

Kleinkunst inspiriert große Werke

mittelweg

Auch große Künstler lassen sich inspirieren. Der Großkünstler transzendiert den kleingeistig-kleinkünstlerischen Gedanken des betrachterseitig linken Hobbykünstlers aufs Vortrefflichste indem er den subtilen Hinweis auf die minimalistische Parkplatzrealitätskritik auf die Spitze treibt und gleichzeitig die – neben seinem Großwerk –  nachgerade stümperhaft wirkende Ausführung seines “Vordenkers” kritisiert.

Ein wahrhaft gelungenes Werk.

Herzlichen Dank an Thomas G.

Gastinterpretation

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Gastinterpretation:

Die kleinwüchsigen sind im täglichen Leben meist benachteiligt. Einzig Mini-Me, der kecke Klon von Dr. Evil hat seinen Platz im Leben gefunden.

Der Künstler erinnert und mit seiner Homage an diese Tatsache! Nur wer ohne Rücksicht für seinen Platz einsteht kann in dieser Gesellschaft bestehen.

Herzlichen Dank an den Finder und Kunstsachverständigen Papa Schlumpf.

gut gemeint

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Kunst kann auf wichtige Dinge hinweisen. So weist dieses Werk mit gnadenloser Kraft auf die örtlichen Rettungswege hin – ein Unterfangen, den öffentlichen Raum sicherer und gefälliger zu gestalten.

So löblich dieser Ansatz ist, muss der sachverständige Kunstkritiker doch die miserable Ausführung und die unerträgliche Selbstverliebtheit des Schöpfers dieses Werkes anprangern. Schon die Linienführung wirkt unkonzentriert und schlampig, die Farbgebung bietet weder einen klaren Kontrast noch fügt sie sich in die Umgebung ein.

Das Werk mag gut gemeint gewesen sein, wie so oft ist das hier das exakte Gegenteil von gut gemacht.

Einmal mehr einen herzlichen Dank an das Hörnchen.

Nicht fragen, nicht denken!

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Genau das war das Erste, was mir durch den Kopf geschossen ist, als ich dieses Kunstwerk das erste Mal bewundert habe.

Bei der Interpretation künstlerischen Schaffens ist es ja allgemein so, dass der erste Gedanke meist den Schlüssel zur Gedankenwelt des Kunstschaffenden bietet.

Also wird es auch hier so sein. Der Künstler zeigt, wie schnell sich Gedankenlosigkeit in Kunst verwandelt und möchte uns so dazu anhalten, im Alltag mehr und öfter über unser Handeln zu reflektieren.

Herzlichen Dank an Stefan R.

Helft!

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“Ah ja, ich sehe schon, es ist geistiger Natur.” So mag dem Kunstfreund durchs Hirn schießen, wenn er ein solches Werk betrachtet. Ich möchte hier dazu aufrufen, Zeitgenossen, die an einer solch starken Störung leiden, Respekt und Mitgefühl spüren zu lassen!

Kunstfreunde! Zeigt, wie lieb Ihr diese armen Menschen habt! Geht auf sie zu! (Umarmen muss nicht unbedingt sein.) Sagt Ihnen, dass Ihr sie so liebt, wie sie sind!

Diese armen, vernachlässigten, (manchmal) (geistig) verwahrlosten Menschen brauchen Eure Hilfe!

Mit herzlichen Dank an M.B.