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ÖPNV

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Der Individualverkehr der postindustriellen Gesellschaft ist sicherlich ein Ausdruck der Freiheit. Aber mit dieser Freiheit kommt Verantwortung: Umweltschutz, Unfallgefahr und die zunehmende Zahl der adipösen Mitbürger sind nur einige der Probleme, die eine nachgerade obsessive Nutzung des PKW mit sich bringt.

Dem Umweltaspekt der Mobilitätsgesellschaft widmet sich dieser Künstler, wirft Fragen auf und bietet gleichzeitig einen Lösungsansatz und eine Anklage: der Individualverkehr ist der Tod des öffentlichen Personen(nah)verkehrs insbesondere der Eisenbahn. Kontrovers in Botschaft und Ausführung – das ist einfach große Kunst!

Mit herzlichen Dank an Clemens M.

Naseweis

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Nehmt das Leben einfach leicht und locker! Vergesst überflüssige Vorsicht, Ängste, …und die Handbremse.

Oder doch mit mehr Tiefgang? Möchte der Künstler uns Auffordern, die kindliche Neugier – symbolisiert durch das kleine Werkstück – nicht zu verlieren? Will der Künstler uns zur Vorsicht im Straßenverkehr ermahnen – mit dem Kunstwerk als nervenzerfetzenden Weckruf? Ist es… etwas ganz Anderes?! So möge sich denn jeder selbst sein Urteil bilden und/oder dieses Werk einfach genießen.

Mit Dank an Monika B.

Car Sharing: Gleichberechtigung vs. Selbstüberschätzung

 

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Für den Geldbeutel und die Umwelt ist es gut, Autos gemeinsam zu nutzen – darauf will dieses Kunstwerk in unübertrefflicher Deutlichkeit hinweisen. Sicherlich ist auch für Besitzer kleinerer Autos wichtig, ein gesundes Ego zu haben, werden sie doch oft genug verlacht und ausgegrenzt (man denke nur an die “Smart-Parkplätze”)! Umweltbewusstsein und die Forderung nach vorurteilsloser Gleichbehandlung werden hier in einem auch formal herausragendem Kunstwerk – dem Kunstkenner fällt sofort die gekonnte Linienführung ins Auge! – vereint. Ein wahrer Kunstgenuss!

(An Selbstbewusstsein scheint es dem Künstler auf keinen Fall zu mangeln.)

Mit herzlichem Dank an Heiner H.

Verständnis für die Kunst

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Der Künstler an sich scheint in unserer säkularisierten Gesellschaft nicht hoch geachtet zu sein. Zumindest erweckt dieses Kunstwerk und die Reaktion darauf diesen Eindruck.

Also muss hier an dieser Stelle einmal mehr eine Lanze für die Kunst gebrochen werden. Ist es nicht so, dass Kunst immer auch ein Spiegel der Gesellschaft ist? Zeigt dieses – nicht wirklich inspirierte – Kunstwerk nicht genau, dass Mitdenken und Rücksicht heutzutage verloren, aber nichts desto trotz wichtig sind? Ist es unter diesem Gesichtspunkt nicht unfair, den Künstler so zu schmähen?

Herzlichen Dank an Sebastian F.