Car Sharing: Gleichberechtigung vs. Selbstüberschätzung

 

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Für den Geldbeutel und die Umwelt ist es gut, Autos gemeinsam zu nutzen – darauf will dieses Kunstwerk in unübertrefflicher Deutlichkeit hinweisen. Sicherlich ist auch für Besitzer kleinerer Autos wichtig, ein gesundes Ego zu haben, werden sie doch oft genug verlacht und ausgegrenzt (man denke nur an die “Smart-Parkplätze”)! Umweltbewusstsein und die Forderung nach vorurteilsloser Gleichbehandlung werden hier in einem auch formal herausragendem Kunstwerk – dem Kunstkenner fällt sofort die gekonnte Linienführung ins Auge! – vereint. Ein wahrer Kunstgenuss!

(An Selbstbewusstsein scheint es dem Künstler auf keinen Fall zu mangeln.)

Mit herzlichem Dank an Heiner H.

Verständnis für die Kunst

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Der Künstler an sich scheint in unserer säkularisierten Gesellschaft nicht hoch geachtet zu sein. Zumindest erweckt dieses Kunstwerk und die Reaktion darauf diesen Eindruck.

Also muss hier an dieser Stelle einmal mehr eine Lanze für die Kunst gebrochen werden. Ist es nicht so, dass Kunst immer auch ein Spiegel der Gesellschaft ist? Zeigt dieses – nicht wirklich inspirierte – Kunstwerk nicht genau, dass Mitdenken und Rücksicht heutzutage verloren, aber nichts desto trotz wichtig sind? Ist es unter diesem Gesichtspunkt nicht unfair, den Künstler so zu schmähen?

Herzlichen Dank an Sebastian F.

Kleinkunst inspiriert große Werke

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Auch große Künstler lassen sich inspirieren. Der Großkünstler transzendiert den kleingeistig-kleinkünstlerischen Gedanken des betrachterseitig linken Hobbykünstlers aufs Vortrefflichste indem er den subtilen Hinweis auf die minimalistische Parkplatzrealitätskritik auf die Spitze treibt und gleichzeitig die – neben seinem Großwerk –  nachgerade stümperhaft wirkende Ausführung seines “Vordenkers” kritisiert.

Ein wahrhaft gelungenes Werk.

Herzlichen Dank an Thomas G.

Mütter, Kinder, Entscheidungsschwäche und Öltanks

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“Ich bin zwei Mütter.” … “Ich habe zwei Kinder.” … “Mutti und Omi” … “Kinder gehören in die Schule und nicht auf den Parkplatz!” … “Ich konnte mich nicht entscheiden” …

Die Aussage dieses Kunstwerks bleibt unklar, jedoch soll uns Kunst wohl auch zum Nachdenken anregen. Die Möglichkeiten, die uns dieses Kunstwerk bietet, einen Sinn zu finden, sind schier unerschöpflich.

Der geneigte Kunstfreund mag sich zurücklehnen und das Werk genießen.

Mit herzlichen Dank an Patrick S.

 

Gastinterpretation

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Gastinterpretation:

Die kleinwüchsigen sind im täglichen Leben meist benachteiligt. Einzig Mini-Me, der kecke Klon von Dr. Evil hat seinen Platz im Leben gefunden.

Der Künstler erinnert und mit seiner Homage an diese Tatsache! Nur wer ohne Rücksicht für seinen Platz einsteht kann in dieser Gesellschaft bestehen.

Herzlichen Dank an den Finder und Kunstsachverständigen Papa Schlumpf.

gut gemeint

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Kunst kann auf wichtige Dinge hinweisen. So weist dieses Werk mit gnadenloser Kraft auf die örtlichen Rettungswege hin – ein Unterfangen, den öffentlichen Raum sicherer und gefälliger zu gestalten.

So löblich dieser Ansatz ist, muss der sachverständige Kunstkritiker doch die miserable Ausführung und die unerträgliche Selbstverliebtheit des Schöpfers dieses Werkes anprangern. Schon die Linienführung wirkt unkonzentriert und schlampig, die Farbgebung bietet weder einen klaren Kontrast noch fügt sie sich in die Umgebung ein.

Das Werk mag gut gemeint gewesen sein, wie so oft ist das hier das exakte Gegenteil von gut gemacht.

Einmal mehr einen herzlichen Dank an das Hörnchen.

daneben

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Manche Menschen sind einfach daneben. Jeder kennt so jemanden, einen, der es schafft, immer in einen Fettnapf zu springen, der immer das falsche Wort zur falschen Zeit sagt, also jemand, der seine Mitmenschen immer wieder auf harte Proben stellt.

Zeitgenossen, die das unbewusst tun, haben unser Mitleid, unsere Nachsicht und – falls gewünscht – unsere Hilfe verdient.

In seinem Werk prangert der Künstler offensichtlich – erkennbar an der keck zur Schau gestellten Baumarkt Felge und dem frivolen Einschlagwinkel des Vorderrads – diejenigen Menschen an, die bewusst daneben sind. Solche, die zu jedem Thema eine Meinung und zu jedem Menschen und Sachverhalt ein Urteil haben.

Liebe Kunstfreunde – dieses Werk ermahnt uns alle, in uns zu gehen und uns zu fragen, ob wir nicht auch manchmal daneben sind. Wir sollten innehalten, Selbstreflexion betreiben und diesem Künstler für sein aufrüttelndes Werk danken.

Unser Dank muss auch Thomas d.L. gelten, der dieses Werk für die Nachwelt gefunden hat.